Dienstag, 22. März 2011

Kapitel 14: Das Ende der Geschichte



Hans Clenin war wütend. Diese abscheulichen Kriminelle hatten vor sieben Jahren seinen lieben Bruder getötet. Und was schlimmer war, war sein Bruder nicht das echte Ziel der Kriminellen. Sie wollten nur Schmied, Fischböck, Klausner und Grabner töten—die größten Leutnante in der Schweiz. Keinen dörflichen Polizisten wie Alphons Clenin würden sie töten wollen. Der Pechvogel Alphons stand einfach im Weg. Was für ein Arschloch würde tapfere Polizisten schlachten? dachte Hans vor sieben Jahren, als er die blutigen und verstümmelten Körper von Schmeid und von seinem Bruder im Schacht fand. Es sind Kriminellen, Mörder, die so geschlachtet und zerschnitten werden sollen.


Alphons war der ältere Bruder von Hans. Die zwei waren immer sehr eng. Hans war ein friedliebender Knabe, aber nachdem Alphons der Polizei beigetreten war, wollte Hans sofort auch Polizist werden. Aber als Polizist wollte Hans keinen verletzen. Er wollte sogar keine Pistole mit sich tragen.


Aber nach dem Tod seines Bruders war alles anders. Hans hatte ein einziges Ziel vor den Augen: er wollte die Mörder seines Bruders finden und töten.


Hans sah Johannes, Malika und Klaus vor dem Zug rennen. Sie sind mit dem Blut von noch einem anderen schuldlosen Mensch verschmiert, bemerkte Hans, wuterfüllt. Er sah die Notbremsüberbrückung an der Wand und drückte auf den Knopf ohne zu zögern. Die drei Kriminelle wurden vom Zug sofort überfahren. Sie hatten keine Zeit, um zu schreien.


Der Zug war sofort aus der Bahnhof. Hans warf einen Blick auf den Bahngleis, wo die Kriminelle vor einem Augenblick waren. Er sah keine drei Körper mehr, sondern nur einen Neuen. Die drei zerschlagenen Körper wurden direkt aneinander, die Beine von Malika neben dem Bauch von Klaus neben dem Kopf von Johannes.


Endlich waren die Mörder seines Bruders getötet. Hans zitterte.




verstümmelt: mutilated

friedliebender: peace-loving

der Polizei beigetreten: joined the police force

verschmiert: covered in

wuterfüllt: seething with rage

Notbremsüberbrückung: emergency brake override

Bahngleis: train tracks

zerschlagen: smashed

Sonntag, 20. März 2011

Kapitel 13


„Ich hatte sie!“ dachte Hans. Während er zu seinem Auto ging, hatte er eine Erleuchtung: weil Johannes, Malika, und Klaus so weit wie möglich gehen wollen,  werden sie wahrscheinlich aus dem Railjet im Bern aussteigen.  Hans fuhr schnell mit Auto zum Wien Polizeirevier. Als er drin war, erbat er mit dem Polizeipräsident zu sprechen. Bald kam ein großer Mann aus seinem Zimmer. Verzweifelt erzählt Hans ihm die Geschichte und fragte ihn, ob er auf einen Helikopter nach Bern fliegen konnte. Der Polizeipräsident stimmte ab und Hans war sofort bei dem Bern Polizeirevier.  Hans, der bekannt in seinem Polizeirevier war, sammelte eine Gruppe von 20 Polizisten und fuhr zum Bern Hauptbahnhof. Sie grenzten das Gleis ab, wo der Railjet in 10 Minuten ankommen wurde.
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Mittlerweile hörten die drei Kriminellen, dass die nächste Fahrsperre im Bern war. Als sie nur 5 Minuten weg vom Hauptbahnhof waren, hörte Johannes Polizeisirenen. „Hörtet ihr das? Es gibt Polizeisirenen! Die Polizei wissen, dass wir auf diesem Railjet sind…wir können bei dieses Gleis nicht aussteigen!“

Klaus fragte nervös, „Was können wir machen?“

Johannes sagte nichts aber er gab Malika und Klaus ein Zeichen, ihn zu folgen. Das Trio ging hurtig zur Front des Railjets und öffnete die Tür des Zugführers.  „Stoppen Sie den Zug, bitte.“

Der Zugführer war verwirrt. „Was? Nein! Wer seid ihr? Waru—“ *BOOM* Der Gewehrschuss hallte und Malika schrie, als Johannes der Zugführer in seinem Gesicht erschoss. Andere Mitfahreren schrien auch.

„Und ich habe ‚bitte‘ sogar gesagt…“ murrte Johannes sarkastisch. Er zog die Notleine an und hielt den Fahrersitz fest, als den kreischenden Zug abriss, nur 100 Meters vor dem Hauptbahnhof.   Die drei Kriminellen sprangen den Zug ab und liefen vor den Hauptbahnhof und die Polizei weg. Hans, der der Railjet von seiner Position bei dem Gleis sehen konnte, beobachtete, als das Trio entwich, nur einen Steinwerf entfernt.
 
Fortsetzung folgt…

die Erleuchtung – epiphany/revelation
abgrenzen – to surround sth.
die Fahrsperre – train stop
jmndm. ein Zeichen geben – to motion to so.
hallen – to echo
die Notleine – emergency brake cord
einen Steinwerf entfernt – a stone’s throw away

Donnerstag, 17. März 2011

Kapitel 12 - Railjet 163

Es war wie eine altmodische Hochgeschwindigkeits-Verfolgungsjagd durch die Strassen von Wien.  Der blaue Mercedes war nicht blitzschnell, aber immer noch schnell genug. 

Links, dann rechts, dann wieder links und schliesslich geradeaus.  Jetzt war Hans auf Mariahilferstrasse.  Er konnte das Auto von Johannes kurz vor ihm immer noch sehen.  Und dann sah er es: Wien Westbahnhof. 

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Das Auto von Johannes kam mit kreischenden Bremsen zum Stehen.

„Beeil dich!  Beeil dich!  Schneller, Malika, schneller!!“ schrien Johannes und Klaus zusammen.

Sie rannte so schnell wie möglich durch den Wiener Westbahnhof.

„Wien, Ihre nächste Anschlüsse.  Von Gleis 13 – Railjet* 163, nach: St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Sargans, Zürich, und Bern Hauptbahnhof.  Von Gleis 6 - ÖBB-IC* 553 , nach: Bruck an der Mur, Graz...“

Johannes, Klaus, und Malika langten Gleis 13 an im letzten Moment und sprang zusammen auf den Railjet. 

„Achtung!  Bitte zurücktreten!!“ schrie den Kondukteur.

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Hans war ausser Atem.

„Wo kann ich den Railjet nach Bern finden!?!“ fragte Hans mit Dringlichkeit.

„Tut mir Leid.“ sagte den ÖBB Fahrschein-Verkäufer „Der Zug ist gerade abgefahren.“

‚Nein! – Scheisse, Scheisse, Scheisse!!! So ein Mist!!,‘ dachte Hans ‚Was soll ich jetzt tun?  Was kann ich jetzt tun?‘ Er grübelte seine unglückliche Situation.  Endlich, nahm er sein Handy heraus und wählte 031 634 41 11.

„Grüezi, Berner Kantonspolizei? Hallo, hier ist Hans.  Ja, es geht mir nicht so gut - schlechte Neuigkeiten: sie entkamen.  Ja, ich weiss, tut mir so Leid – ich habe die Handlung verbockt.  Ja, ich bin total einverstanden - jetzt haben wir eine ganz schlechte Lage!  Ja, ich fahre wieder nach Bern... sofort!“

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„Ist jeder in Ordnung?“ fragte Johannes „Wir haben ihn verloren, na?!  Das ist einfach wunderschön!  Jetzt werde ich meine Rache endlich bekommen... Schmied, mit Ihnen bin ich fertig.  Aber Fischböck, Klausner und Grabner – ich komme gleich...!“

Fortsetzung folgt...

                                                                                                

Verfolgungsjagd – chase

Kreischenden – sceeching

Dringlichkeit – urgency

Grüezi – Swiss-German for ‚Greetings‘.

Verbockt – botched/screwed-up

Grübelte- pondered

Anlangte – arrived at

*Railjet – High Speed Rail in Austria

*ÖBB-IC – Intercity rail in Austria

Dienstag, 15. März 2011

Kapitel 11


Sofort kehrte der Polizist um, aber er sah nichts Neues. Er sagte leise „Hallo?“, aber niemand antwortete. Er wusste nicht, was er tun sollte. Wenn er zurückkehrte, vielleicht gab es eine Falle. Er guckte das Zimmer mit seiner Nachtbrille, und bald sah er es: ein Gewehr, das einer Kette angegliedert wurde, und die Kette ging dem Boden gegenüber. Wenn er auf die Kette träte, wäre er geschossen. „Ich habe Glück,“ dachte er, „wenn ich diesem Tisch einen anderen Weg genommen hätte, wäre ich schon tot gewesen.“ Natürlich wusste er, dass er nicht zurückkehren konnte, weil es sehr gefährlich wäre. Er ging weiter, und suchte nach einem Ausgang. Hinter dem kleinen Tisch bemerkt er ein Bodenbrett, das nicht am rechten Platz war. Als er es ausbaute, entdeckte er ein kleines Loch, und er entschied, dass er darin springen sollte.

Als er fiel, war er sehr erschrocken, aber sein Landen war so weich wie ein Kissen. Das neue Zimmer hat viel Licht, und er konnte einen langen Gang sehen. Am Ende des Ganges konnte er drei Leute sehen – sie mussten Klaus, Johannes, und Malika sein! Er lief so schnell wie möglich, und sofort liefen die anderen Leute weg.

Außer Atem kam er zum Ende des Ganges, und jetzt war er in einem kleinen Bach. Es war früh Morgen, und er wurde mit der Nachtbrille von der Sonne blind gemacht. Schnell trag er sie ab, und bemerkte die Schritte von Klaus, Johannes, und Malika. Er folgt ihnen, und bald konnte er sie sehen. Er konnte kaum laufen, weil er sehr müde war, aber er war noch schneller als sie. Sie kamen auf eine Straße an, und der Polizist sah, dass sie in ein Auto stiegen. Er lief zur Straße, und er hörte den Motor des Autos.

 „Was soll ich jetzt tun?“, dachte er. Aber diese Straße sah sehr geläufig dem Polizist aus. Er erinnerte an seinem Schlüssel, und tastete in seiner Tasche danach. Er nahm ihn aus seiner Tasche und druckte ihn. Er sah das Licht des blauen Mercedes am Ende der Straße, stieg ein, und fuhr schnell nach den Kriminellen.

Fortsetzung folgt...

Die Falle – trap
angliedern – to attach
das Bodenbrett – floor board
geläufig – familiar

Samstag, 12. März 2011

Kapitel 10


Der Polizist war plötzlich erschreckend.  Danach erinnerte er an, dass er Nachtbrille in seiner Tasche hatte.  Der Polizist zieht die Nachtbrille an und suchte das ganze Zimmer, aber es gab keine Spur von Klaus, Johannes, oder Malika.   „Bleib Locker Hans, bleib locker!“ sagte er vor sich hin murmeln.  Das Zimmer war ganz still und ruhig.  „Ich soll für Verstärkung rufen“ denkt der Polizist.  „Scheiße! Mein Radio ist kaputt!“ 

Er bewog Zoll für Zoll rückwärts vor der Tür.  Seine Finger konnte nicht die Tür aufmachen.  Die Tür musste zerbrochen sein.  „Dieses verdammte Haus“ schrie er. Er zeigte seine Pistole willkürlich.  „Klaus! Johannes! Wo verstecken Sie?!?“ Keine Antwort.  Hans ging weiter entfernt in dem Haus.  In dem Gang sah unser armer Polizist viele Spiegel.  Sie verzerrten seine Figur, und er konnte nicht gut seine Umgebung sehen. 

Hans war sehr nervös.  Er stoppelte über etwas auf dem Boden.  Er schaute links und rechts, aber er konnte Niemand sehen.  Er kreuzte den Gang und fand sich in einem dunkeln, schaurigen Zimmer.  Hans glaubte, dass er Blut an der Wand sah.  Er suchte das Zimmer für Klaus, Johannes, oder Malika.  „Wo sind sie!“ Hans begann zu schreien, weil er so verzweifelt war.

Plötzlich fand Hans einen kleinen Tisch, auf dem ein Brief lag.  „Was ist das?“ dachte Hans.  Er näherte sich langsam den Tisch.  Der Brief wurde mit schrecklicher Handschrift geschrieben.  Vielleicht Malika  hat den Brief geschrieben.  Der Brief sagte:

„Lieber Hans,

Schauen Sie hinter dir!“

Was werde mit Hans, Johannes, und Malika passieren?  Lesen sie das nächste Kapitel, lieber Leser/Leserinnen!


Nachtbrille: Nightvision Goggles
vor sich hin murmeln: under his breath
bewog: moved
Zoll für Zoll: inch by inch
Willkürlich: randomly
weiter entfernt: further
verzerrten: distort
Umgebung: surroundings

Freitag, 11. März 2011

Kapitel 9

Malika öffnete die Tür auf. Dort stand ein Polizist, der Malika fragte ob er drinnen kommen wollte. Malika fühlte sich sehr ängstlich. Was könnte sie tun? Sie bot den Polizist einem Platz zu sitzen und bat ihn zu warten, während sie ihre Vater suchte.
Malika lief schnell zu Johannes und sagte: "Vater, ein Polizist! Er ist hier. Er ist drinnen. Was sollen wir machen?!"
Johannes sagte: "Ein Polizist? Wie haben sie uns finden? Wir mussen etwas schnell machen! Wo ist Klaus?"
Malika sagte dass sie Klaus den ganzen Tag nicht sehen hatte. Johannes dachte, es ein bisschen verdächtig war, dass Klaus nirgends zu finden war, als ein Polizist drinnen kam. Johannes ging ins Wohnzimmer mit dem Polizist zu sprechen. Er zündete eine Zigarre an und sass auf sein Sessel, dann fragte er zum Polizist: "Wie könnte ich Sie helfen Herr Polizist?"


Der Polizist sagte: "Kürzlich haben wir, das Bern Polizeirevier, sechs Leichen in die Kanälen unter der Stadt gefunden. Wir wissen auch, dass Sie Klaus kennen lernen. Ja?"
Johannes sagte: "Ja das stimmt zwar, aber was hat die sechs Leichen damit zu tun?"
Der Polizist sagte: "Wir haben über alles mit Klaus gesprochen. Er hat Sie betrogen. Wir haben ihn gesuchen, nachdem wir die sechs Leichen gefunden haben. Wir haben gedacht, dass er etwas mit den Morde zu tun hat. Als wir er auf hielt, gab er alles von Ihren Pläne zu. Wir wissen, dass Sie die sechs Männer getöten haben. Warum haben Sie Ihre Rache nicht abschliessen?"

Johannes sagte: "Meine Tochter wollte gleich außer die Kanälen aussteigen. Obwohl ich habe meine Rache damals nicht komplett vorgenommen, es ist Zeit meine Rache zu beenden!"
Der Polizist sagte, dass das Haus war von Polizisten komplett umgeben. Johannes sagte: "Das weiß ich." Er dachte, dass es perfekt für seine Pläne war. Er griff für etwas innerhalb seine Tasche und grinste gegen dem Polizist an. Ehe der Polizist könnte seine Waffe zücken, hatten die Lampen ausschalten.

Fortsetzung folgt...

verdächtig- suspicious
anzünden- to light
aufhalten- to arrest
abschliessen- to end
aussteigen- to get out
umgeben sein- to surround
Tasche- pocket
angrinsen- to grin
zücken- to draw out
ausschalten- to turn off

Mittwoch, 9. März 2011

Kapitel 8

Malika öffnete ihre Augen und schrie.  “Ahhhhh!”
Johannes und Klaus liefen zu ihr.
“Was ist los mit dir? Schrei nicht!  Sei ruhig!” flüsterte Klaus.
“Was ist passiert?” Johannes fragte.
“Ich… ich muss einen Albtraum gehabt haben.”  Malika sagte.  “Und du hat Klaus geschossen und ihn geköpft.  Und dann träumte ich, dass ich der gestorbene Polizist war.”  Sie zuckte.  “Es war komisch.”

Die zwei Männen waren befreit, dass Malika nicht verwundet war.  Dann begannen sie wieder miteinander zu streiten.  Endlich konnte Malika es nicht mehr aushalten.

"Halt den Mund!  Halt den Mund!  Ich bin euch so überdrüssig!" schrie sie.  "Ich habe eine verrückte, neue Idee ausgedacht: wir sollen diesen Kanal lassen und zu eine andere Stadt gehen. Wir sind hier viel zu lang geblieben." 
Johannes und Klaus schauten an einander langsam. 
"Ich habe danach nie gedacht," sagte Klaus. 
"Ja," stimmte Johannes zu, "ich auch nicht." 
Ein paar verkrampfte Sekunden passierten.  Malika verlagert sich unbequem.  Mehr Ruhe.  Johannes atmete schwerlich.  Ein großer Tropfen von Kanalwasser schmiss neben Malikas linkem Fuß hin.  Zeit schien still zu stehen.  Malika begann zu fürchten, dass Johannes und Klaus sie töten würden.  Dann die zwei Männer befreiten riesiges Gelächter von ihre Bäuche.  Johannes kippte sogar um und kugelte sich auf dem Boden vor Lachen. 
“Das ist eine wunderschöne Idee, Malika!” sagte Klaus, noch hysterisch.  “Wir haben in diesem verdammten Kanal so lang unnötigerweise gewohnt.  Es ist lächerlich.  Wenn wir nur zu eine andere Stadt schleichen würden, können wir alles neue Leben anfangen.”
“Ja,” schnaubte Johannes, “wir sind total Deppen geworden.”
Malika räusperte sich. “Na ja,” sagte sie zögernd, “gehen wir!”




Ungefähr sieben Jahren später saß Malika an einem ziemlich teueren Ledersessel bei einem Fenster, das über einer Kopfsteinpflasterstraße von Wiens Innerer Stadt sah.  Sie wohnte in einer ziemlich teueren Luxuswohnung.  Die Drei wurden ziemlich reich, nach sie in Wien sieben Jahren früher kamen.  Scheinbar hatte Klaus ein bisschen habsburgisches Blut in ihm.  Oder etwas Ähnliches.

Jedenfalls—Leben war gut.  Johannes und Malika aßen appetitliche Mittagessen jeden Tag in den besten Restuarants, Klaus spielte Tennis den ganzen Tag, und so weiter.  Sie alles vergaßen den dunkelen Kanal, und den geköpften Kopf, und die Probleme mit der Polizei.

Aber Malika beachtete nicht den blauen Mercedes, der parkte außen am Straße.  Ein Schlag kam an der Tür.



überdrüssig – sick and tired (of) + dat.
verkrampfte – tense, knotted
unbequem – uncomfortably
der Tropfen – drop
hinschmeißen – to plunk down
umkippen – to fall over
sich kugeln vor Lachen – to roll around with laughter
unnötigerweise – unnecessarily
schleichen – to sneak
sich räuspern – to clear one’s throat
Kopfsteinpflasterstraße – a cobbled street
geköpft – decapitated
der Schlag – knock

Kapitel 7




Johannes lächelt. Seine Augen haben Arglist.

"Kannst du ihr töten? Du willst nicht zu Gefängnis zurückkehren." Er geht hinter den Tisch. Klaus hält Malika jenseits des Zimmers. Johannes sagt mehr, "Deine Haftstrafe wird sehr lange sein, ob du ein Mädchen tötest."

Klaus versteht nicht. "Kümmerst dich nicht um deine Tochter? Ich werde ihr t-"

*Peng!*

Johannes schießt Klaus. "Du bist frei gestorben, Klaus. Wie du willst." Johannes setzt das Gewehr am Tisch. "Danke für dein Gewehr, Herr Polizei" sagt Johannes. "Es war sehr hilfreich." Er lacht. "Hattest du Angst, Malika?"

"Nein, Vater. Ich weiß, dass Sie mir retten werden."

"Das ist gut. Wir müssen den Kopf nehmen. Die Polizei kommen hier bald. Steh außerhalb des Zimmers und pass auf der Polizei auf. Ich werde den Kopf abschlagen."

Malika wartet für nur eine Minute. Sie hört einen Schrei. Sie geht sofort innerhalb des Zimmers. "Was ist passiert, Vater?" fragt sie.

"Er hat weggelaufen! Herr Polizei hat weggelaufen!" Clenin hat zwei Kissen benutzt. Die Kissen unter die Decke sehen wie einen Mann aus. "Er macht einen Angriff für uns" sagt Johannes. "Sehr gut!"

Während Johannes hat Klaus getötet, hat Clenin vom Zimmer geflohen. Malika hat er nicht so gut verbunden. Als Klaus ins Zimmer gekommen hat, fand Clenin zwei Kissen, um einen falschen Mann zu machen. Johannes und Malika könnten nicht die quietschende Tür über dem Flintenschuss hören.

Jetzt sind der laufende Clenin in der Abwasserkanälen noch. Aber weißt er nicht, wo er ist. Er hat viel Angst. Von weitem her hört er Johannes.

"Wo bist du, Herr Polizei? Ich komme für dich!"

Fortsetzung folgt...

Arglist – Malice
Peng! – Bang!
Gewehr – Gun
Retten – to save
Aufpassen auf – Watch out for
Angriff – a challenge
Verbinden – to tie up
Quietschend – squeaky
Flintenschuss – gunshot
Vor weitem her – from far away

Sonntag, 6. März 2011


,,...Und warum darf ich meinen Plan nicht ergänzen?"

,,Wisst du wie lange ich habe in diese Abwasserkanälen gebliebt?"

Klaus -- der Besitzer der fremde Stimme -- klang jetzt defensiv und zornig.

,,Wisst du warum ich wohne hier? Wisst du?"

Der betäubte Johannes sagte nichts.

,,Vor zwei Jahren habe ich ein Paar Geschäfte geraubt. Nicht so viel wird gestohlen, aber ich habe sechzehn Monate Gefängnis bekommen. Nach acht Monaten habe ich entwichen und hier versteckt. Ich habe so lange hier geblieben, dass meine Haftstrafe ist fast fertig -- bald kann ich diese Hölle lassen. Weil ich habe nur Bagatelldiebstahl getan, werden die Polizei mich nicht suchen. Aber wenn die Polizei diesen neuen Körper finden werden, könnte ich nie in das Tageslicht wiederkommen. Verstehst du? Die Behörden kennen alles von mir: meine Fingerabdrücke, mein DNS... Ich habe die sechs Polizisten abgeschnitten; der neuen Körper wurde ,,Klaus'' überall sagen. Ich wurde immer in die Kanälen wohnen. Ich möchte frei sterben. Also, du musst nicht diese Plan ergänzen. Wenn du machst den Körper, werde ich nicht teilnehmen. Wenn du unternimmst, den Körper zu bewegen, werde ich Malika -- deine eigene Tochter -- töten. Deine Eltern sind tot und deine Frau hat dir gelassen... Möchtest du keine Familie zu haben? Möchtest du anschauen, während diese schöne Fräulein brutal umgebracht ist? Ich glaube nein. Also ist es am besten für dich -- und für sie -- wenn du nichts mit die Polizisten machen. Du hast sie getötet. Das ist doch genug für deine Rache."



betäubte - stunned

geraubt (von rauben) - robbed

Gefängnis - prison

Bagatelldiebstahl - petty theft

Haftstrafe - prison sentence

Behörden - authorities

Fingerabdrücke - fingerprints

DNS - DNA


Samstag, 5. März 2011

Kapitel 5


Da hatte er Rechts – die Schlüssel des Autos legte auf dem Boden. Clenin fühlte sich sofort froh, weil er dachte, dass er die Tat löschen konnte. Er bückte sich, die Schlüssel zu abholen. Aber als er sich bückte, wurde ihn geschlagen. Malika haute seinen Kopf mit einem großen Baseballschläger. Als er besinnungslos war, schlug Malika Clenins Kopf mit einer deutlich Axt ab. Danach lächelte sie sich und rief einen Name heraus: „Johannes!“


Ein Mann, der ganz schrecklich und verrückte aus sahst, kam aus den Schatten. „Gut gemacht, Malika. Wir sind fast fertig mit unserem Plan.“ „Kannst du mir endlich sagen, was der Plan ist?“ „Ja. Als ich dreizehn Jahre alt war, starben meinen Eltern. Eigentlich wurden sie getötet. Am Anfang hatte niemand eine Ahnung, was passiert ist. Aber ich entdeckte die Wahrheit – ein Polizist hat gesoffen, er ist gefahren und hat meine Eltern mit dem Auto überfahren. Weil er ein Polizist war, bekam er keine Ablehnung. Seit diesem schrecklichen und ungerechten Tag habe ich die Polizei gehasst. Ich habe geschworen, dass ich der Tod meiner Eltern rächen wurde. Und wir machen das Heute. Wir haben sechs Männer getötet und wir haben sechs Männer geschnitten. Diese Männer waren Polizisten, die der Mörder meiner Eltern vertreten. Und so – wir müssen die Körperteile von diesen Polizisten benutzen, ein neuen Körper zu machen. Das Bein dem Leutnant und Clentins Kopf sind die endgültigen Stücke. Wir können den neuen Körper machen. Dieser Körper wird meine Rache vertreten.“


Plötzlich sagte eine fremde Stimme: „Schöner Plan, Johannes. Aber ich kann nicht erlauben, das zu ausführen.“



Besinnungslos
- unconscious

Deutlich – sharp

Ablehnung – repudiation

Ungerechten – unjust

Rächen – to avenge

Vertreten – to represent

Endgültigen – final

Rache - revenge

Freitag, 4. März 2011

Kapitel Vier



„Sie wollen das nicht zu tun.“

Clenin stieg ängstlich von der Leiter herab und drehte in der Erwartung, dass die Stimme dem Mörder angehört. Zu seiner Überraschung stand vor Clenin ein kleines dunkles Geschöpf. Clenin schaute noch mal und sah, dass es eigentlich ein sehr schmutziges und ärmliches Mädchen war.

„Dort gibt es die Hauptstraße“ sagte sie. „Sie würden überfahren werden. Kommen Sie mit mir!“

Das Mädchen zog Clenin in einen kleinen Kanal mit Raum zu verstecken. Während die Polizei vorbei lauften, flüsterte Clenin mit dem Mädchen in der feuchten Dunkelheit. Das Mädchen heißt Malika und wohnte in den Abwasserkanälen, seitdem sie vier Jahre alt war. Sie spazierte gerade mit ihrem Lieblingsfreund und Haustier, ein Frosch, Ferdi, als die Leiche und dann ein Mann mit sehr langen Haaren auf Ferdi fielen. Er versuchte, den Körper zu tragen, verließ es, und rannte weg.

„Ferdi war mein einzige Freund“ weinte Malika ruhig. „Und jetzt ist er gestorben. Ich weiß nicht, was ich machen soll.“

„Ich weiß, wie du dich rächen kann“ sagte Clenin und zeigte Malika die Adresse auf dem blutbefleckten Stück Papier. Sie stimmte zu, Clenin nach der Adresse durch die Abwasserkanälen zu bringen. Beide warteten auf die Polizei zu gehen und dann krochen aus dem Versteck. Malika laufte zu einem Kanal in Richtung auf die Adresse und Clenin folgte. Sie gingen eine Weile den Kanal entlang als Clenin etwas unter seinem Schuhe fühlte. Er beugte sich, das Objekt anzuschauen. Gleich als seine Finger den Gegenstand berührte, wusste Clenin, was es sein muss—die Autoschlüssel von dem blauen Mercedes.



Abwasserkanälen – sewers

Frosch – frog

sich beugen – to bend down

berühren – to touch

Mittwoch, 2. März 2011

Kapitel Drei


Clenin wusste nicht was zu machen.  Er fand sich in einer unmöglichen Gegebenheit: er war neben einem blauen Mercedes, in dem es früher eine Leiche gab und der noch Blut auf dem Fahrersitz hatte, mit einem blutbefleckten Papierstücken in einer Hand, das wahrscheinlich eine Todesliste war, und die Brieftasche von Schmied in der Andere.  Wer würde ihm glauben, dass er den Leutnant nicht getötet hat?  Und wie könnte er alles den Polizeien erklären?  Er versteckte sich an die andere Seite des Autos, damit die Polizei ihn nicht sehen würden.  Als er überlegte sich, wie zu entkommen, sah er einen Kanalschacht und fragte er sich augenblicklich ob es könnte sein, dass die Leiche durch den Schacht genommen wurde.  Auf jeden Fall war es das einzige Fluchtmittel also sprang er im Schacht herab.  Im dunkeln Kanal schritt er schnell aber vorsichtig.  Aber bald stolperte Clenin über etwas groß und schwer.  Er erreichte das Feuerzeug aus seine Manteltasche und entzündete.  Im schwachen Licht des Feuerzeugs erkannte er das Gesicht und Körper vom Leutnant.  Er wollte die Leiche zur Polizei abtreten, aber er wusste immer noch nicht, ob sie ihn verhaften würden.  Sofort hörte er eine Lärme vom Ende des Kanals wo das Auto war.  Die Polizei hatten das Kanalschachte gefunden!  „Sie werden sicher die Leiche finden, ohne Hilfe von mir“ dachte er, und floh er weiter.  Am wichtigsten war es für ihn die anderen Menschen auf der Liste zu warnen.  Wenn er nur einen zweiten Tod verhindern könnte, würde er sich unschuldig prüfen.  Er lief weiter und weiter und er war nicht sicher, aber es schien ihm, dass er über seinen Schritten fremden Schritten auch hörte.  Er lief schneller noch und am nächsten Kanalschacht stieg er die Leiter ein.  Vom Hintern rief eine starke Stimme, „Halt!“


entkommen- to escape
der Kanalschachte- manhole
das Fluchtmittel- means of escape
stolpern über- to trip over
das Feuerzeug- lighter
verhaften- to arrest