Freitag, 4. März 2011

Kapitel Vier



„Sie wollen das nicht zu tun.“

Clenin stieg ängstlich von der Leiter herab und drehte in der Erwartung, dass die Stimme dem Mörder angehört. Zu seiner Überraschung stand vor Clenin ein kleines dunkles Geschöpf. Clenin schaute noch mal und sah, dass es eigentlich ein sehr schmutziges und ärmliches Mädchen war.

„Dort gibt es die Hauptstraße“ sagte sie. „Sie würden überfahren werden. Kommen Sie mit mir!“

Das Mädchen zog Clenin in einen kleinen Kanal mit Raum zu verstecken. Während die Polizei vorbei lauften, flüsterte Clenin mit dem Mädchen in der feuchten Dunkelheit. Das Mädchen heißt Malika und wohnte in den Abwasserkanälen, seitdem sie vier Jahre alt war. Sie spazierte gerade mit ihrem Lieblingsfreund und Haustier, ein Frosch, Ferdi, als die Leiche und dann ein Mann mit sehr langen Haaren auf Ferdi fielen. Er versuchte, den Körper zu tragen, verließ es, und rannte weg.

„Ferdi war mein einzige Freund“ weinte Malika ruhig. „Und jetzt ist er gestorben. Ich weiß nicht, was ich machen soll.“

„Ich weiß, wie du dich rächen kann“ sagte Clenin und zeigte Malika die Adresse auf dem blutbefleckten Stück Papier. Sie stimmte zu, Clenin nach der Adresse durch die Abwasserkanälen zu bringen. Beide warteten auf die Polizei zu gehen und dann krochen aus dem Versteck. Malika laufte zu einem Kanal in Richtung auf die Adresse und Clenin folgte. Sie gingen eine Weile den Kanal entlang als Clenin etwas unter seinem Schuhe fühlte. Er beugte sich, das Objekt anzuschauen. Gleich als seine Finger den Gegenstand berührte, wusste Clenin, was es sein muss—die Autoschlüssel von dem blauen Mercedes.



Abwasserkanälen – sewers

Frosch – frog

sich beugen – to bend down

berühren – to touch

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen